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Eine Meinungsäußerung wird nicht schon wegen ihrer herabsetzenden Wirkung für Dritte zur Schmähung. Auch eine überzogene und selbst eine ausfällige Kritik macht für sich genommen eine Äußerung noch nicht zur Schmähung. Eine herabsetzende Äußerung nimmt vielmehr erst dann den Charakter der Schmähung an, wenn in ihr nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund steht (BVerfGE NJW 1991, 95–97 = BVerfGE 82, 272–285)

Artikel 2 GG

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.

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Pfingsten im TV

Während sich die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bemühen, ein halbwegs normales Fernsehprogramm an Pfingsten zu senden, tun sich die Privatsender wie immer an christlichen Feiertagen damit hervor, Gewalt, Mord und Totschlag auszustrahlen.

Da stellt man sich wirklich die Frage, ob diesen Sendeanstalten überhaupt noch Feiertage und christliche Werte etwas bedeuten. Es ist kein Wunder, dass heutztage nur noch wenige die Bedeutung der einzelnen Feiertage kennen und es nur noch darauf ankommt, an diesen Tagen zu “feiern” und sich mit Mord und Totschlag berieseln zu lassen, gepaart mit 24stündiger Konsumwerbung.

Was bedeutet eigentlich Pfingsten? – Pfingsten zählt zunächst einmal zu den wichtigsten christlichen Feiertagen und ist das Fest des Heiligen Geistes. Auf der Website der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ist bespielsweise zu lesen: “Dieser gute Geist bewirkt bei Menschen, nicht nur früher sondern auch heute neue Kraft, neuen Mut. Wer vom Heiligen Geist erfüllt wird, spürt, dass sich innerliche Leere füllt mit der Liebe, die von Gott kommt.” Die katholische Kirche Deutschland beschreibt Pfingsten als “Geburtstag der Kirche”, weil der Heilige Geist die Einheit der Gläubigen schuf und selbst zur Verbindung zwischen Gott, Jesus und den Gläubigen bzw. der Erde und der Kirche wurde.

Gottes Geist versöhnt und schafft somit Gemeinschaft. Er belebt und erneuert die Menschen aber auch individuell. Im Leben des Einzelnen setzt Gottes Geist Kreativität frei und ermöglicht Neuanfänge.

Das Pfingstfest ist biblischen Ursprungs. Drei Stellen im Neuen Testament erwähnen es (Apostelgeschichte 2,1; 20,16; 1. Korinther 16,8). Gemeint ist jeweils das jüdische Wochenfest, eines der drei großen jüdischen Feste. Es wurde schon zur Zeit Jesu sieben Wochen, also 50 Tage nach dem Passafest gefeiert. Dieser Tradition folgend fällt auch das christliche Pfingsten immer auf den 50. Tag nach Ostern. Am jüdischen Pfingsten wurde der Offenbarung der Gesetzestafeln gedacht (vgl. 3. Mose 23,15-21). Nach dem Evangelisten Lukas wird diese Offenbarung mit der Ausgießung des Heiligen Geistes überboten und vollendet. Jetzt aber, nach der Himmelfahrt Christi, wird Gottes Volk von Gottes Geist ergriffen und in der Kraft dieses Geistes neu geschaffen. In der Pfingsterzählung (Apostelgeschichte 2) ist das Pfingstwunder ein dramatisches Ereignis mit “Brausen vom Himmel” (Apostelgeschichte 2,2). Die vom Geist ergriffen wurden, konnten plötzlich fremde Sprachen sprechen und verstehen. [1}

Mit den Pfingsttagen endet nach 50 Tagen die Osterzeit. Der Begriff Pfingsten leitet sich von dem griechischen Wort "pentekosté" (der Fünfzigste) ab. Bis zum 4. Jahrhundert wurde an Pfingsten auch die Himmelfahrt Christi gefeiert. Dann entwickelte sich dafür allmählich ein eigener Feiertag.

In der biblischen Geschichte steht: 50 Tage nach dem Tod Jesu am Kreuz sitzen seine Jünger in Jerusalem zusammen, als plötzlich ein Brausen vom Himmel kommt und ein gewaltiger Wind das Haus erfüllt: "Sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen." (Apostelgeschichte 2,4) Menschen aus unterschiedlichen Nationen hören die Jünger in ihrer jeweiligen Muttersprache predigen. Das ist das Pfingstwunder.

Auf die Pfingsterzählung des Neuen Testaments geht wohl auch die Redewendung "Feuer und Flamme sein" für "begeistert sein" zurück: Bei dem Treffen der Jünger "sah man etwas wie Feuer, das sich zerteilte, und auf jeden von ihnen ließ sich eine Flammenzunge nieder", heißt es in Apostelgeschichte 2,3.

Die drei zentralen christlichen Feste werden in Deutschland "doppelt" gefeiert: der zweite Weihnachtsfeiertag, Ostermontag und Pfingstmontag verlängern den eigentlichen Festtag und betonen die Wichtigkeit. Schon in der Weimarer Verfassung von 1919 waren Oster- und Pfingstmontag gesetzlich arbeitsfreie Feiertage. [2]

Abschließend und zusammgefasst kann man also sagen:

Die zeitliche Verbindung der beiden Feiertage Ostern und Pfingsten ist im Christentum ähnlich wie im Judentum festgelegt: Der jüdische Feiertag “Schawuot” – das Fest der Weizenernte und der Offenbarung der Tora an das Volk Israel – wird am 50. Tag nach dem “Pessach” (auch Passah oder Pascha) – vergleichbar mit dem Erntedankfest, aber auch Gedenktag an den Auszug aus Ägypten sowie die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei – begangen.

Wegen der besonderen Bedeutung des Oster- und Pfingstfests, die beide eng mit der Auferstehung Jesu verbunden sind, wurden die Feiertage auf einen Sonntag gelegt. So begehen Christen den ersten Tag des Pfingstfestes stets an einem Sonntag zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni. An Ostern wird bekanntlich die Auferstehung von Jesus Christus nach seiner Kreuzigung gefeiert, doch was hat Pfingsten damit zu tun? Pfingsten bildet nicht nur den Abschluss des Osterfestkreises, sondern wird auch als “Geburtstag der Kirche” bezeichnet. Warum gerade an diesem Tag die christliche Kirche geboren wurde, erzählt die biblische Überlieferung.

Am Feiertag Christi Himmelfahrt, der immer am 40. Tag nach Ostern gefeiert wird, gedenken die Christen der Rückkehr Jesu in den Himmel, nachdem der verstorbene Heiland seinen Anhängern erschienen war und verkündet hatte, einen Tröster zu ihnen zu schicken. Genau das sollte eintreffen, als kurze Zeit später in Jerusalem das Fest Schawuot gefeiert wurde und etwas Merkwürdiges geschah. In der Apostelgeschichte des Neuen Testaments können wir lesen, dass den Jüngern, den Aposteln und Jesu Mutter Maria plötzlich Feuerflammen, begleitet von einem Stürmen und Brausen, erschienen.

In diesem Moment war der Heilige Geist zu ihnen herabgekommen und hatte sie erfüllt, heißt es. Dann geschah etwas, was heute als das Pfingstwunder bezeichnet wird. In der Erzählung vom Turmbau zu Babel (Genesis 11, 1-9) wurde davon berichtet, dass den Menschen einst die Gabe genommen wurde, fremde Sprachen zu verstehen und zu sprechen. An Pfingsten erhielten sie diese Fähigkeit zurück. Nachdem die Jünger und alle anderen Anwesenden vom Heiligen Geist erfüllt wurden, gingen sie hinaus auf die Straßen und erzählten den Menschen von Gott. Viel mehr noch erzählten sie allen Anwesenden von Jesus und seinen vollbrachten Taten.

Das Wunder ihrer Verkündung bestand darin, dass die Jünger nicht nur die Juden, die dieselbe Sprache sprachen, erreichen konnten. Die Erfüllung des Heiligen Geistes bewirkte, dass sie plötzlich die Gabe besaßen, fremde Sprachen zu sprechen und zu verstehen. So konnten alle Menschen, selbst Ausländer, die sich gerade in Jerusalem aufhielten, der Botschaft der Jünger lauschen. Und so soll sich das Christentum durch die Ansprachen der Anhänger Jesu verbreitet haben. Die christliche Kirche war geboren. In Erinnerung an dieses Wunder wird Pfingsten auch das “Fest des Heiligen Geistes” genannt. [3]

Allein daher ist es schon unverständlich, wenn da einschlägige private Sender Gewalt, Mord und Totschlag im Fernsehprogramm haben, wo doch diese Sendeanstalten ihre Hauptsitze in erz-katholischen Bundesländern haben. Das soll jetzt nicht heißen, dass an Pfingsten rund um die Uhr biblische Geschichten ausgestrahlt werden sollen, aber so könnte man doch aber der Wichtigkeit der christlichen Feste geschuldet, gewaltfreie Programme ausstrahlen. Zumindest nicht solche Filme, in denen innerhalb von zwei Stunden gefühlte 2000 Menschen abgeschlachtet werden. Also wenn selbst ich mich mit meinen gerade einmal 27 Lenzen über “Miss Marple”, “Loriot”, “Sketch Up”, “Pets” usw. freue, können das andere bestimmt auch. Es gibt so viele Fernseh- und Filmklassiker, die auch ein junges Publikum begeistern können. Das Fatale dran ist lediglich, dass man ihnen das vorenthält und die Meinung vertritt, zu wissen, was diese sehen wollen. Man muss es ihnen lediglich einmal anbieten. Das hat bei mir auch funktioniert und gerade an christlichen Feiertagen – schließlich sind fast alle Feiertage christlich – sollte man schon etwas Fingerspitzengefühl bei der Auswahl des Sendeprogramms haben. Es ist kein Wunder wenn eine Gesellschaft immer gewaltbereiter wird und eine Jugend regelrecht verkommt, wenn man ihr sogar an Feiertagen in geballter Form Ballerei, Diebstahl, Schießerei, Mord, Totschlag, Körperverletzung etc. anbietet. Da nützt auch der Hinweis nichts: “Diese Sendung ist für Jugendliche unter 16 Jahren bzw. 18 Jahren nicht geeignet.” Man sollte über diesen Hinweis einmal richtig nachdenken und ihn anders formulieren. Ein Mensch mit 16 ist noch nicht viel weiter als einer mit 15 und mit 18 nicht viel weiter als mit 16/17 Jahren.

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Quellenangabe: [1] ; [2] ; [3]

6 Antworten auf Pfingsten im TV

  • Giraldus sagt:

    Mir ist das TV-Programm schon seit 20 Jahren zu wider. Es läuft meist irgendwelcher niveauloser Dreck. Die wenigen kritischen und interessanten Formate laufen dann zu den unmöglichsten Uhrzeiten weit nach 22 Uhr.
    Wie schön, daß draußen die weite Welt wartet und es genug zu sehen und zu erleben gibt. Da bedarf es keiner Glotze.

    • Charlotte sagt:

      So sehe ich das auch. Aber viel kritischer sehe ich persönlich diese Sucht nach “Alternativen”, die sich da Netflix und Co nennen. Dennoch vielen Dank für einen Kommentar/Antwort. Seit Schnakis Abgang kommen ja leider fast keine mehr. Dankeschön!

      Charlotte

  • Giraldus sagt:

    Wie geht es ihm denn überhaupt?
    Es gibt eine Hand voll Sachen die man durchaus auf den Streamingplattformen anschauen kann. Das meiste ist eher vernachlässigbar.

    • Charlotte sagt:

      † alle beide †

      Ich hoffe aber, dass die Seite trotz geringfügiger Änderungen immer noch so aussieht wie gewohnt. Das war nicht leicht, da wir uns erst in die Programmierung des Themes einrackern mussten, um das Flash heraus zu bekommen, ohne den Head zu verändern. Das war schon heftig wie das Weblog programmiert und gestaltet wurde. Sich in so eine Profiarbeit erst einmal hinein zu versetzen, war alles andere als einfach.
      Allzu viel hat sich hoffentlich am Layout nicht geändeet.

      Und für alle anderen, die hier kommentieren wollen: Es bleibt dabei wie gehabt. Dieses Weblog speichert über das Plugin “IP” KEINE IP-Adressen und setzt sie grundsätzlich alle auf “000.0.0.0″. Ihr müsst also keine Angst haben. Wir halten das Wort, dass hier niemandem etwas geschieht. Das sind und bleiben wir schuldig und auch den über 10 Mio Aufrufen seit 2009.

      Ich möchte auch auch alle darum bitten, keine Avatare mit Gesicht/Foto zu veröffentlichen. Wir leben in schwierigen Zeiten und diese werden nicht einfacher.

      ♥♥♥♥♥♥

  • Giraldus sagt:

    Ne oder, ist es das was ich denke und er verteilt nicht mehr unter uns?
    Das macht mich einfach traurig.

    • Charlotte sagt:

      Sry für die späte Antwort, es tat sich sehr viel und naja viel zu tun eben.Ja das ist was Du denkst. Wir versuchen so gut es geht das hier fortzuführen. Ich persönlich kann aber nicht immer aus der Sicht aus Deutschland schreiben, weil ich ja ganz woanders lebe.

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