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Schattenreich

Raus aus dem Alltag und rein in eine Welt mit einer Musikmischung aus Dark Wave und Gothic Rock. Zum Start auf die Grafik klicken.

Hinweis

Eine Meinungsäußerung wird nicht schon wegen ihrer herabsetzenden Wirkung für Dritte zur Schmähung. Auch eine überzogene und selbst eine ausfällige Kritik macht für sich genommen eine Äußerung noch nicht zur Schmähung. Eine herabsetzende Äußerung nimmt vielmehr erst dann den Charakter der Schmähung an, wenn in ihr nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund steht (BVerfGE NJW 1991, 95–97 = BVerfGE 82, 272–285)

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Artikel 2 GG

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.

Sozialgesetzbuch

"Das Fernsehen ist nicht die Wahrheit. Das Fernsehen ist nichts weiter als ein gottverdammter Rummelplatz. Das Fernsehen ist ein Zirkus, ein Jahrmarkt, eine reisende Truppe von Akrobaten, Märchenerzählern, Tänzern, Sängern, Jongleuren, Abnormitäten, Löwenbändigern und Fußballspielern. Das Gewerbe ist da, um die Langeweile zu vertreiben.
Wenn Ihr die Wahrheit wollt, geht zu Gott, geht zu Euren Gurus, geht zu Euch selbst! Weil das die einzige Stelle ist, wo Ihr jemals die wirkliche Wahrheit finden könnt! Von uns werdet Ihr nie die Wahrheit hören! Wir erzählen Euch alles was Ihr hören wollt! Wir lügen wie die Teufel. Wir erzählen Euch, daß Kojak immer den Killer erwischt und daß nie jemand Krebs hat bei Archy Bankert zu Hause und egal wie tief der Held in Schwierigkeiten steckt, keine Angst, schaut nur auf die Uhr! Am Schluß der Sendung wird er gewinnen. Wir erzählen Euch jeden Scheiß, den Ihr hören wollt. Wir handeln mit Illusionen! Nichts davon ist wahr!
Aber Ihr Freunde, Ihr sitzt da! Tag für Tag, Abend für Abend. Alle Altersgruppen, Hautfarben, Glaubensbekenntnise. Wir sind alles was Ihr kennt! Ihr fangt an, den Blödsinn zu glauben, den wir hier verzapfen. Ihr fangt an zu glauben, daß die Röhre die Wirklichkeit ist und Euer eigenes Leben unwirklich ist. Was immer die Röhre Euch auch sagt, Ihr tut es! Ihr zieht Euch so an, Ihr esst so, Ihr erzieht Eure Kinder so - ja Ihr denkt sogar wie die Röhre!
Das ist Massenwahnsinn, Ihr Verrückten! Im Namen Gottes! Ihr Menschen seid die Realität! Wir sind die Illusion! Also schaltet Eure Fernseher aus! Schaltet sie ab!"

Aus dem Film "Network".

Kann man anklicken

Es gibt noch Ecken in der Welt wo man was neues anfangen kann – Nur mal Musik heute

Eines meiner persönlichen Lieblingslieder des großen und auch großartigen Johnny Cash, der am Ende seines Lebens mit Hilfe von Rick Rubin extrem viele Songs auf seine Art und Weise coverte, um über den Tod seiner geliebten Frau June Carter Cash hinwegzukommen, die ihm auch in den schwierigsten Situationen immer beistand, ist “Further On Up The Road”.

Anfangs nur als gute Freundin bzw. Kumpelin und später als Ehefrau, der er bis zu ihrem Tode treu blieb und selbst dann nur wenige Monate später starb, war June Carter Cash immer bei ihm. Mehrere Male holte sie ihn von Tablettensucht, Drogensucht und Alkohol zurück, während Elvis Presley in seiner schwersten Zeit niemanden hatte.

Johnny Cash war sonderbar und doch faszierend. Er schaffte es trotz aller Abstürze in die “Hall Of Fame of Country” und in die “Hall Of Fame of Rock” aufgenommen zu werden und stand auch immer wieder auf. Meist erst als fast alles zu spät war.

Er vergaß nie, daß er selbst aus ärmlichsten Verhältnissen stammte und so setzte er sich auch immer wieder für die Schwachen ein. Legendär ist sein Song “Man in Black”, in dem er singt warum er schwarz trägt: für die Schwachen, die Geknechteten, für die Insassen in Gefängnissen, die nur Opfer eines ungerechten System wurden usw. “Solange die Welt sich nicht ändert, werde ich deswegen Trauer tragen”, so war die Botschaft.

Ich glaube sogar, daß wenn er noch leben würde, sogar eine Ecke in der schwarzen Szene sicher hätte, denn viele, die ich aus der Szene kenne, verehren ihn voller Respekt.

Am Ende seines Lebens war Johnny Cash halb blind (Zuckerkrankheit) und litt an Kiefernkrebs, was ihm regelmäßig das künstliche Gebiß verrutschen ließ. Trotz aller Schmerzen hat er noch Musik gemacht und mit  “American Recordings 1 – 5″ ein Meisterwerk der Musikgeschichte hingelegt. Die meisten Songs dieses Werks sind Coverversionen, da er selbst zu schwach für neue Kompositionen war, aber dennoch Ablenkung von der Trauer um seine Frau wollte. Der Produzent Rick Rubin erkannte, daß er ihm helfen muß und half.

Die Tochter Johnny Cashs sagte: “Papa, die Musik klingt als würdest du dich verabschieden wollen.” Darauf soll Johnny Cash gesagt haben: “Ja das tue ich auch.”

Wenn Johnny Cash über unerfüllte Liebe, Einsamkeit oder die Sehnsucht nach dem Tod sang, dann glaubte man ihm das, denn er kannte die Abgründe des Lebens. Immer wieder war Johnny Cash ganz unten und rappelte sich dennoch wieder auf: Er ließ sich bis zur Besinnungslosigkeit gehen, war viele Jahre drogenabhängig, schaffte den Entzug, kämpfte jedoch immer wieder mit Rückfällen.

Er ruinierte seine erste Ehe, führte aber danach über 35 Jahre eine Bilderbuchbeziehung mit seiner großen Liebe June Carter. Er wurde von seiner Plattenfirma fallengelassen und feierte auf einem kleinen, unabhängigen Label international ein sensationelles Comeback.

In seiner fast 50-jährigen Karriere schrieb der amerikanische Country-Sänger mehr als 500 Songs und verkaufte weltweit mehr als 53 Millionen Tonträger. Sogar seine letzten Aufnahmen, die er sterbenskrank kurz vor seinem Tod 2003 einspielte und veröffentlicht wurden, schafften es in die US-amerikanischen und deutschen TopTen der Charts.

Johnny Cash war ein charismatischer Charakterkopf und begnadeter Sänger und Musiker, bei dem die Menschen bis heute finden, was sie im Showgeschäft sonst meist vergeblich suchen: Glaubwürdigkeit. Oder, wie es sein ehemaliger Produzent und Freund Jack Clement in “Legenden: Johnny Cash” sagt: “Niemand wird Johnny Cash und seine Bedeutung in der Welt je ganz erklären können. Es war schlicht magisch. Vielleicht war er einfach – ein Heiliger?”

Mein persönliches Lieblingslied von ihm aber ist das Cover von Bruce Springsteen “Further On Up The Road” (Immer weiter auf der Straße [des Lebens]).

Ich höre das sehr gerne, da ich in nächster Zeit gesundheitlich etwas sehr kürzer treten muß. Nichts bedrohliches aber auch nicht ohne. Atemnot und Herzrasen müssen behandelt werden und von daher muß ich auch mal Pause von allem Geschehen machen. Wir alle brauchen Pause. Von daher nun etwas Musik vom großartigen Johnny Cash:

.

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Where the road is dark and the seed is sowed
Where the gun is cocked and the bullet’s cold
Where the miles are marked in the blood and gold
I’ll meet you further on up the road
.
Got on my dead man’s suit and my smilin’ skull ring
My lucky graveyard boots and song to sing
I got a song to sing, keep me out of the cold
And I’ll meet you further on up the road.
.
Further on up the road
Further on up the road
Where the way dark and the night is cold
One sunny mornin’ we’ll rise I know
And I’ll meet you further on up the road.
.

Now I’ve been out in the desert, just doin’ my time
Searchin’ through the dust, lookin’ for a sign
If there’s a light up ahead well brother I don’t know
But I got this fever burnin’ in my soul

.

One sunny mornin’ we’ll rise I know
And I’ll meet you further on up the road
One sunny mornin’ we’ll rise I know
And I’ll meet you further on up the road.
.
Und weil’s so schön ist, gleich noch ein sehr trauriges Lied hinterher, das von Hank Williams geschrieben und auch von Sheryl Crow gesungen wurde. Es handelt vom Leid einer Familie, die durch Krieg alles verliert bis hin zur Mutter:
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.
The baby’s eyes are red from weeping
It’s little heart is filled with pain
And Daddy cried they’re taking Mama
Away from us on the evening train
I heard the laughter at the depot
But my tears fell like the rain
When I saw them place that long white casket
In the baggage coach of the evening train
As I turned to walk away from the depot
It seemed I heard her call my name
Take care of baby and tell him darling
That I’m going home on the evening train
I pray that God will give me courage
To carry on ’til we meet again
It’s hard to know she’s gone forever
They’re carrying her home on the evening train

2 Antworten auf Es gibt noch Ecken in der Welt wo man was neues anfangen kann – Nur mal Musik heute

  • haase sagt:

    (neue Version)
    Das was du schreibst, klingt alles andere als optimistisch.
    Wäre es nicht besser gewesen, die letzten Jahre sinnvoller zu nutzen und
    Prophylaktisch zu leben. Aber 30 Ziggis und nen 6er Maternus an schlechten Tagen,
    von den guten reden wir lieber nicht, haben halt einen Preis den man bezahlen muss.
    Viele Ratschläge hast du in den Wind geschlagen, weil du alles besser wissen wolltest.
    Und das dir jetzt Cash so nahe kommt, noch dazu sein letzter Zyklus, stimmt selbst
    mich traurig. Ich war in 2017 2 x bei Bandana und 2x in Chemnitz bei Johnny Cash im Theater. Somit kenn ich mich ganz gut aus.
    Gute Besserung!

    • Schnakenhascher sagt:

      Wenns nur am Bier liegen würde. Es liegt an der vielen Qualmerei und nicht nur Zigaretten. So toll und hübsch wie noch vor 10 Jahren sehe ich nicht mehr aus und weil das so ist, muss eine Urlaubspause einlegen. Eine gute Freundin von mir macht grade schlimmeres durch.

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